5 aktuelle Sicherheitslücken 2025

5 aktuelle Sicherheitslücken, die jede WordPress-Seite betreffen können

Einleitung

WordPress ist ein leistungsfähiges CMS – aber auch ein häufiges Ziel für Angriffe. Viele Hacks entstehen nicht durch gezielte Attacken, sondern durch bekannte Sicherheitslücken, die nie geschlossen wurden. Hier erfährst du, wo 2025 die größten Risiken liegen – und wie du sie vermeiden kannst.


1. Veraltete Plugins und Themes

Die häufigste Schwachstelle sind veraltete Erweiterungen. Entwickler schließen regelmäßig Sicherheitslücken, doch viele Seitenbetreiber installieren Updates zu spät oder gar nicht.
Tipp: Plugins, die länger als ein Jahr nicht mehr gepflegt werden, sollten ersetzt werden.
Tipp: Plugins sollten zeitnah aktualisiert werden.

Siehe auch: Wartung oder Risiko


2. Unsichere Login-Bereiche

Brute-Force-Angriffe sind 2025 weiterhin Standard. Angreifer probieren automatisiert tausende Passwörter.
Empfohlen:

  • Benutzername nie „admin“
  • Starke Passwörter
  • Login-Schutz durch Plugins wie Limit Login Attempts Reloaded oder Wordfence
  • Multifaktor-Authentifizierung mag für den Benutzer lästig sein, verhindert aber viele Attacken

Wie schnell ein gewillter Hacker dein Passwort herausfinden kann siehst du in der folgenden Tabelle:

brute force Dauer
Quelle: Hive Systems

Dies zeigt, wie wichtig die Komplexität des Passwortes ist.
Tipp: Wähle ein kompliziertes Passwort aus.


3. Fehlende HTTPS-Verschlüsselung

Noch immer laufen viele Seiten ohne SSL-Zertifikat. Das ist nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern schadet auch dem Ranking.
Lösung: Kostenloses Let’s Encrypt-Zertifikat aktivieren – die meisten Hoster bieten es an.

Suche doch einfach einmal bei google nach „let’s encrypt“ und dem Namen deines Hosters. An dieser Stelle eine (unbezahlte) Empfehlung meines Favoriten unter den Hostern: allinkl.com – einfach und übersichtlich zu bedienen, top Leistung für geringen Invest.


4. Fehlende Backups

Kein Backup heißt: Totalausfall im Ernstfall. Backups sollten automatisiert und extern gespeichert werden.
Tipp: Nie (asschließlich) auf demselben Server speichern, auf dem die Seite läuft.

Backups manuell vorzunehmen funktioniert auf Dauer nur sehr selten. Nur ein automatisches Backup, und zusätzlich möglichst die Auslagerung auf einen externen Speicher.

Es gibt ein bekanntes Meme, das nicht von ungefähr kommt:

kein Backup, kein Mitleid

5. Mangelnde Wartung und Kontrolle

Viele Sicherheitsprobleme entstehen schlicht durch Nachlässigkeit: keine Updates, keine Überwachung, keine Logs.
Ein professioneller Wartungsservice erkennt Probleme frühzeitig – bevor Schaden entsteht.


Fazit

Sicherheit in WordPress ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer seine Seite regelmäßig wartet, Updates einspielt und Backups pflegt, hat 90 % der Risiken bereits ausgeschlossen.

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